Mein Leben und meine Erlebnisse
16.12.2011 22:36:13
Hallo zusammen!
Ich weiß, es ist lange her, dass ich mich das letzte Mal gemeldet habe, aber ich bin nicht so der "Megablogger", der fünf Blogeinträge am Tag raushauen kann ohne mit der Wimper zu zucken. Ich schreibe letztendlich nur, wenn ich es möchte und es auch fertig bringe einen Blogeintrag zu vollenden. *blickt auf den Entwurf zu einem Blogeintrag über das diesjährige Festival Mediaval*
Heute sind jedoch zwei Kleinigkeiten geschehen, die ich für erwähnenswert halte.
Zur Zeit lässt das Sturmtief Joachim seine Kraft an Süddeutschland aus und ich bin heute um halb Neun im Zug nach Weilheim gesessen.Als wir losfuhren meldete sich der Zugbegleiter und gab folgendes zum Guten (sinngemäß): "Dieser Zug fährt heute nur bis Weilheim, da auf Grund der Witterung zwischen Weilheim und Uffing ein Zug von einem Baum gefällt wurde." Öhm... O.o Was zur Hölle?! o.O Der hatte das echt so 'rum gesagt. Ich war nicht der einzige, der das so verstanden hatte... Wahnsinn. Fahr mit der Bahn und erlebe dein sprachliches Wunder.
Nun gut. Meine Geschichte geht aber noch mit ein wenig weiter:
Ich fuhr mit meinem Rad nach Hause. Der Wind zerrte an meinen Kleidern, da er jedoch vorwiegend von hinten kam, gab er mir zusätzlich Schwung. Wie so oft nutzte ich die Zeit, in der ich so dahin flog, um meinen Gedanken nachzuhängen. Diesmal versuchte ich - wie öfters in den letzten Monaten - mir darüber klar zu werden an was ich glaubte oder zu glauben bereit war. Meine Gedanken fegten wie der Wind dahin und gerade fuhr ich an der kleinen Gedächtnisstätte vorbei, bei der vor etwa zwei Monaten ein Jugendlicher umgekommen war, weil er sich im Auto nicht angeschnallt und der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Noch immer brennten ein paar Grablichter, die wahrscheinlich regelmäßig von dessen nächsten Verwandten erneuert wurden, doch mehr beachtete ich die Stelle nicht. Sie war bereits Teil meines Alltags geworden. Doch wenige Meter weiter fuhr ich an zwei Grablichtern vorbei, die der Wind davon getragen hatte, und fasste einen Entschluss. Entschlossen bremste ich mein Rad ab, stieg ab und klappte den Ständer herunter. Ich sammelte die beiden bereits erloschenen Grablichter auf und brachte sie zu der Stelle zurück, für die sie gedacht waren. Dabei stellte ich fest, dass das schlichte Holzkreuz ebenfalls vom Wind verzogen wurde. Ebenso war eines der weiteren noch brennenden Grablichter umgefallen. Also richtete ich das Kreuz wieder auf und drückte es etwas weiter in den Erdboden in der Hoffnung, dass es nun einen festeren Stand hatte und stellte die erloschenen Grablichter wie auch das brennende wieder in das Ensemble. Zuletzte hielt ich einen kurzen Augenblick an den mir unbekannten Verstorbenen inne und begab mich wieder zurück zu meinem Fahrrad, dessen Rückleuchte mir erwartungsvoll zuleuchtete. Mit dem Wissen zumindest vorübergehend die kleine Gedenkstätte wieder geordnet (...)
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Mein Leben und meine Erlebnisse
17.06.2011 22:14:09
Hallo zusammen!
Nachdem ich nun die erste Fassung meiner Seminararbeit fertig und eingeschickt habe, ist es Zeit meinem ach so sträflich vernachlässigtem Blog mal wieder einen neuen Eintrag zu spendieren.
Zuerst einmal habe ich heute mal wieder dem Saturn in der Nähe meiner Arbeit einen Besuch abgestattet. Vorwiegend ging es mir darum den ein oder anderen Film für's Wochenende zu kaufen, da aus meinem eigentlichen Plan mit meiner besten Freundin die beiden Tage zu verbringen kurzfristig nichts wurde.
Gefunden habe ich letztendlich Disneys Rapunzel (war so geplant) und To Wong Foo, über den ich vor einiger Zeit per Zufall im Netz gestolpert war (dieser war nicht wirklich geplant, sondern vor allem erhofft - war auch die letzte DVD soweit ^^). Zudem habe ich festgestellt, dass ich definitiv mein Disney Sammlung wieder aufbauen und meine Kollektion an Science Fiction Serien ausbauen muss.
Bezüglich letzterem habe ich dann mal die Abteilung für TV Serien auf der Suche nach Raumschiff Enterprise (die originale Serie) durchwühlt und mich hät' ja fast der Schlag getroffen.
Die Situation ist folgende: Raumschiff Enterprise wird in Halbstaffelboxen veröffentlicht (d.h. etwa 11 Folgen pro Box, statt ~22 für die gesamte Staffel) und das auch noch in zwei verschiedenen Varianten. Einmal in einer Metallbox, wobei die Halbstaffel dann 30 Euro kostet und einmal in Pappe/Plastik, wobei die Box dann 25 Euro kostet. Ok... das war ja schonmal krass genug, aber direkt daneben stand dann die Box mit der gesamten Serie (3 Staffeln a ~22 Folgen), welche 80 Euro gekostet hat. Das heißt man spart sich die Hälfte, wenn man die gesamte Serie kauft?! Alter Schwede...
Aber der dicke Hammer kommt noch: es gab ja von Raumschiff Enterprise auch noch eine Zeichentrickserie, welche die Star Trek Serie ist, welche ich bisher am seltensten gesehen hab (die originale Serie läuft zur Zeit unter der Woche jeden Abend auf ZDFneo und wird von mir entsprechend verfolgt). Früher hatte ich mal die ein oder andere Folge bei Bim Bam Bino, welches auf dem Kabelkanal (heute Kabel 1) lief, gesehen, kann mich jedoch nur noch düster daran erinnern.
Die Zeichentrickserie wurde ursprünglich vom ZDF sehr kindisch synchronisiert und drastisch geschnitten und war deswegen auch nur wirklich für's Kinderprogramm zu gebrauchen (mal ganz abgesehen davon, dass komplett andere Sprecher für die Synchronisation verwendet wurden). Später wurde die Serie von Sat.1 komplett mit den Originalsprechern der Realserie resynchronisiert, allerdings seitdem eher selten als häufig ausgestraht.
(...)
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PC & Internet
13.03.2011 22:04:16
Hallo zusammen!
Mein Bruder hatte sich letztens das Pokémonspiel "PokéPark Wii: Pikachu's Adventure" ausgeliehen. Grob gesagt geht es darum als Pikachu in einem Pokémonpark die dortigen Pokémon durch Teilnahme an Wettkämpfen wieder zu Freunden zu machen.
Ja, ihr habt richtig gelesen: " (...) Wettkämpfe (...) zu Freunden zu machen"
Das läuft dann meist so ab: du begegnest einem Pokémon, sagen wir mal Bisaflor (das kenn ich zumindest noch, nachdem ich kurz nach 151 mit dem "Kennenlernen" aufgehört habe - vereinzelte Pokémon der zweiten Generation ausgenommen). Dieses fordert dich aus welchem Grund auch immer zu einem Wettkampf (in diesem Fall "Weitsprung" mit Hilfe einer Liane) heraus, welchen du gewinnen musst, um im Spiel weiter zu kommen. Nachdem du das dann geschafft hast kommt dann "Bisaflor ist jetzt dein Freund". Tata!
Manch andere Pokémon musst du in einem Pokémonkampf (dem Klassiker) besiegen, um deren "Freund" zu werden und bei manchen Pokémon musst du sogar zahlen (in Form von "Beeren", der "Währung" im Poképark), damit sie sich auf einen Wettkampf mit dir einlassen.
Den absoluten Abschuss macht allerdings meiner Meinung nach Mew am Ende. Der letzte "Gegner" im Spiel ist Mew, dessen Freundschaft benötigt wird, um so einen komischen Kristall, der die Freundschaften im Park aufrecht erhält, wieder zusammenzusetzen. Du kämpfst also nun gegen Mew in 3 verschiedenen "Disziplinen" (Platformhupfen, 3 Mal gegen Mew in verschiedener Gestalt kämpfen und schließlich Fangen spielen) und wenn du verlierst kommt dann von Mew, dass du keine Rücksicht auf es nehmen darfst und ihr nur wahre Freunde werden wenn du nicht schummelst. Aha?! Das mit dem Schummeln seh ich zwar definitiv ein, aber bedeutet Freundschaft nicht normalerweise, dass man eben doch aufeinander Rücksicht nimmt? Aber es geht ja noch weiter...
Hat man Mew nun endlich "besiegt", so kommt der nächste Kalauer: Durch deinen Sieg seit ihr zwei nun wahre Freunde und das Kristall kann wieder über die Freundschaften im Park wachen. Um es mit Fefes Worten zu sagen: m(
Aber mal ehrlich: sollte man so etwas unter "Freundschaft" verstehen? Sich in Wettkämpfen messen und wenn man besiegt wird, wird man der Freund des Siegers? Ist das so die normale Philosophie in Japan oder haben die Entwickler/Gestalter des Spiels den Versuch unternommen den Spielern die Freundschaftswelt der Pokémon nahe zu bringen? Sollte es letzteres sein, dann halte ich diesen Versuch für misslungen, da die meisten Spieler wohl Kinder und Jugendliche sein dürften, welche sich sowas natürlich als Vorbild nehmen könnten.
Stellt (...)
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PC & Internet
20.02.2011 13:05:01
Hallo zusammen!
Ich hab letzten Samstag Abend meinen PC (für die Eingeweihten: Gullveig) von einem Gehäuse in ein anderes umgezogen. In dem neuen ist nämlich genug Platz, um meine vier Festplatten festzuschrauben, von denen zwei im alten Gehäuse bisher lose in einem LEGO-Gestell lagen.
Beim Umzug ist mir dann leider meine Graphikkarte kaputt gegangen (was muss da auch so ne blöde Spule abfallen?!), was jedoch ein guter Grund ist mir eine neue zu besorgen. Dann kann ich nämlich endlich das neue Mainboard ausm Schrank holen, das nur einen PCI-E, aber keinen AGP Anschluss mehr hat (und ne On-board Graphikkarte hat's auch nicht...).
Nach dem Umzug des Mainboards in das neue Gehäuse, musste ich natülich sämtliche Komponenten wieder verkabeln und früher oder später war auch dieses berühmtberüchtigte Kabel vom CD-Laufwerk zur Soundkarte dran. Diejenigen von euch, die schonmal einen PC zusammen gebaut haben, werden wissen, welches ich meine. ;)
Auf jeden Fall hatte ich diesmal genug. Ich zieh jedes Mal mehr oder weniger säuberlich das Kabel vom Laufwerk zur Karte und jedes Mal frage ich mich, welchen Nutzen es denn hat. Als ich das vorherige Mal in meinem Rechner rumgepfuscht hatte, habe ich das Kabel sogar einfach sein lassen und das Anhören von CDs funktionierte reibungslos.
Diesmal hab' ich jedoch meiner Neugier nachgegeben und der Welts liebste Datenkrake befragt. Herausgekommen ist folgendes: Dieses Kabel ist nötig für ein Feature, das womöglich so alt ist, wie CD-Laufwerke selbst. Diese sind nämlich in der Lage für sich selbst als CD-Player zu fungieren. Über den Kontrolbus zum Rest des Rechners (P-ATA, S-ATA, SCSI, etc.) wird dem Laufwerk mitgeteilt "Du, spiel mal die Audio CD ab, die in deinen Eingeweiden liegt" und das CD-Laufwerk gehorcht. Ein kleine Firmware liest die Audiospuren aus und gibt diese auf die vordere Kopfhörerbuchse des Laufwerks (falls vorhanden) und den hinteren analogen und eventuell auch digitalen Audioausgängen aus. Dabei wird weder die CPU noch der Datenbus zwischen Mainboard und Laufwerk belastet! (Über den Datenbus kommen nur Steuerbefehle)
Ich war begeistert. Es verstand sich natürlich von selbst, dass ich gleich im Anschluss danach gesucht habe, wie ich das denn mit Linux nutzen kann und nach einiger Zeit hab' ich dann ein Kommandozeilenprogramm gefunden, welches die libcdaudio Bibliothek verwendet, die genau dies ermöglicht. Und es hat funktioniert (nachdem ich den CD-Audioeingang in der Soundkarte noch auf Ein gesetzt hatte...). Mein "Task manager" zeigte in der Tat an, dass die beiden Cores nahezu überhaupt nicht belastet wurden. Nur bei verschiedenen Steuerbefehlen hat sich mein DVD-Laufwerk (ja, es funktioniert (...)
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Ein Film, Verrücktes und Lupinen
Fundstücke
05.02.2011 21:18:30
Hallo zusammen!
Es wird mal wieder Zeit für eine Runde Fundstücke! :D
Zuerst mal habe ich gestern in der Zeitung gelesen, dass der Regisseur Thomas Bohn einen Film dreht und zwar in nichts weniger als Antenne 1 und Antenne 2 in Raisting *straht* Der Film heißt Reality XL, ist ein Independentfilm und soll im Sommer diesen Jahres in die Kinos kommen. Worum es geht könnt ihr grob auf der verlinkten Website nachlesen und im Blog schreibt "Tom" von den Dreharbeiten (das Radom ist glaub ich ab Sonntag, also Morgen dran). Ich bin auf jeden Fall schon mal gespannt auf den Film. :)
Jetzt aber erstmal ein paar Bilder aus dem Internet: Einmal dieses Bild, welches ich bei Fefe gefunden hatte. Das obere passt auch sehr zum nächsten Bild: Klick (auch bei Fefe gefunden), welches es hier nochmal in groß gibt. Da ist doch mal wieder alles klar. Und dieses Bild bei den Protesten zu Stuttgart 21 letzten September spricht auch Bände...
Zum Abschluss dieser kleinen Bilderserie noch das meiner Meinung nach sehr schöne Bild eines Münchner U-Bahn Tunnels: Klick.
Im Jahr 2002 wurde hier ein Artikel veröffentlicht, in dem spaßeshalber Windows XP wie eine Linux Distribution einem Test unterzogen wurde. Und Microsoft testet auch Spiele auf Herz und Nieren darauf, ob sie unter Windows laufen, wie man bei The Old New Thing nachlesen kann. Es lebe der Internethumor. ^^
Internethumor findet man jedoch auch bei Amazon: einmal Uranium Ore und einmal das Wenger Schweizer Offiziersmesser "Giant Messer", welches ich in einem anderem Shop schon mal verlinkt hatte.
Besonders folgender Kommentar zum Erz brachte mich zum Lachen:
I purchased this product 4.47 Billion Years ago and when I opened it today, it was half empty.
Und wenn wir grad schon bei verrückten Dingen sind, dann habe ich da noch was: die Corpus Clock. Eine im Jahre 2008 eingeweihte mechanische Uhr mit eingeplanter Ungenauigkeit in einem Zeitrahmen von fünf Minuten und zufälligen Ereignissen. Strom wird nur für den Betrieb von (...)
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Mein Leben und meine Erlebnisse
31.01.2011 21:34:53
Hallo zusammen!
Ich bin normalerweise jemand, der nicht nach jedem Stöckchen greift, dass ihm entgegengeflogen kommt (Flucht trifft es da normalerweise eher ^^ ), aber diesmal war mir danach eines zu fangen. Geworfen wurde es von Durloth und es handelt vom Träumen.
Dann wolle mir doch a mal.
1) Kannst Du Dich oft an Deine Träume erinnern?
Fast immer; Meistens allerdings nur an den jeweils letzten Traum einer Nacht, manchmal auch an mehrere. Und hin und wieder fallen mir die Träume, an die ich mich kurz nach dem Erwachen erinnert habe, Wochen, Monate oder gar Jahre später nochmal wieder ein.
2) Erinnerst Du Dich gerne an Deine Träume?
Im Großen und Ganzen tu ich das. Die Träume, an die ich mich weniger gerne erinnere, sind die, welche ich nicht so recht fassen kann (siehe bei 3).
3) Sind Deine Träume eher positiv oder negativ?
Die meisten meiner Träume sind positiv. Die negativen sind vergleichsweise abstrakte Träume, an die ich mich wie oben erwähnt auch nicht so gern erinnere, da ich sie einfach nicht so recht fassen kann. Beziehungsweise schaffe ich es nicht zu fassen, was denn genau an diesem Traum so negativ sein soll.
So bin ich in einem solchen Traum auf einem Rohrlagerplatz ähnlich wie hier oder hier. Der Traum hat jedoch keinerlei Handlung, außer, dass ich mich über den Platz bewege (das ganze jedoch ohne eine körperliche Wahrnehmung). Ich hab noch ein paar weiterer solcher hin und wieder auftretender Träume, aber die kann ich bisher noch nicht so richtig beschreiben.
4) Ist schonmal einer Deiner Träume wahr geworden?
Selten ist das durchaus mal eingetreten. Meistens sind meine Träume jedoch zu abstrus oder realitätsfern, um ohne weiteres wahr werden zu können.
5) Fürchtest Du Dich vor Deinen Träumen, wenn Du z.B. vorher einen Horrorfilm gesehen hast oder Dich schlechte Gedanken vorm Einschlafen bedrücken?
Horrorfilme machen mir da eigentlich kein Problem. Als Kind hatte ich jedoch öfters Probleme, wenn ich Tornadofilme gesehen hab (einen ganz bestimmten hab ich da in Erinnerung...). Wenn mich schlechte Gedanken vorm Einschlafen bedrücken, wird das mitm Schlafen meist eh nichts oder es wird sehr unruhig. Selbiges passiert übrigens, wenn ich bis vor's zu Bett gehen noch programmiert oder intensiv mit mathematischen Formeln gearbeitet habe.
6) Träumst Du eher lange Träume oder nur kurze "Ausschnitte"?
Ich neige eher zu langen Träumen. Ausnahmen sind die bereits oben beschriebenen abstrakten Träume. Diese bestehen meist aus dem immer gleichen Abschnitt.
7) Erzählst Du Deinen Mitmenschen von Deinen Träumen, weil sie Dich (...)
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Mein Leben und meine Erlebnisse
14.01.2011 23:21:27
Hallo zusammen!
Erstmal ein gutes neues Jahr euch allen. :)
Heut' kam es zu einer Ansammlung von Ereignissen, welche ich im Nachhinein als recht merkwürdig bezeichnen würde.
Die Fahrt nach München verlief ohne Probleme, in der Arbeit war es dann jedoch so, dass der PC eines Kollegen nicht mehr starten wollte. Das war für sich genommen mal nicht seltsam, da er schon seit einigen Wochen darüber geklagt hat, dass sein Rechner immer wieder mal einfach neugestartet hat und erst gestern haben zumindest wir restlichen Entwickler das mit eigenen Augen miterlebt. Mein Chef hat sich dann also drangemacht dem Problem auf den Grund zu gehen und wir anderen machten uns wieder an die Arbeit.
Gegen halb 10 passierte es dann auf einmal: meine Monitore wurden schwarz (schalteten in den Standbymodus) und mein Rechner ging aus. Er ließ sich auch nicht mehr starten. Ein weiterer Arbeitskollege meint dann, dass zu selben Zeitpunkt auch sein alter Rechner ausgegangen sei (allerdings bootete dieser schon wieder). Ich informierte meinen Chef und machte mich daran das innere meines PCs zu inspizieren. Nach ein paar Minuten ließ sich mein Rechner wieder starten (ich hatte nichts gemacht außer das Gehäuse aufgeschraubt), doch der CPU Lüfter drehte sich nicht, was auch das BIOS entsprechend laut und aufgeregt piepsend anmerkte. Wir hatten zum Glück einen weiteren Lüfter samt Kühlkörper für diesen Sockel vorrätig, so dass ich nach etwa einer dreiviertel Stunde Rechner auseinanderbauen, reinigen und wieder zusammenbauen wieder erfolgreich weiterarbeiten konnte.
Auf dem Weg zum Mittagessen fiel mir dann auf, dass sich mein Handy abgeschalten hatte (im Sinne von "ganz aus"), leider kann ich jedoch nicht herausfinden, wann es ausgegangen war. Allerdings lege ich bei dem mittlerweile fast 5 Jahre alten Pocket PC keine Hand ins Feuer, dass das nicht einfach mal so gemeint hat ausgehen zu wollen und es nichts mit irgendwelchen komischen Phänomenen zu tun hat. :P
Der Rest des Arbeitstages verlief dann ohne weitere Zwischenfälle, doch als ich dann am Abend mit meinem Fahrrad Weilheim verlassen hatte, fiel mir auf, dass mein Scheinwerfer nicht mehr ging. Bitte?! Das Teil war gerade mal drei Monate alt und jeden Tag ne halbe Stunde zu leuchten sollte so ein Birnchen schon etwas länger abkönnen... da werd ich wohl morgen mal dem Fahrradhändler meines Vertrauens einen Besuch abstatten müssen. Letztendlich hab ich dann mein Handy rausgezogen, die Leuchtdiode der Kamera angemacht und bin Handy in der Hand haltend weiter gefahren. Das Teil macht zwar im Nahbereich gut Licht, aber als Scheinwerfer kann man es nicht gebrauchen. Wichtiger war mir jedoch, dass ich von Vorne auch leicht gesehen wurde (das Rücklicht funktioniert noch und zusätzlich hab ich am Helm auch ein Licht).
Ich finde diese Häufung heute schon äußerst seltsam... wahrscheinlich hatten wir einen heftigeren Sonnenwind -.-
Liebe Grüße,
Sven
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Mein Leben und meine Erlebnisse
31.12.2010 17:01:16
Hallo zusammen!
Vielleicht habt ihr es ja mitbekommen, wenn nicht erfahrt ihr es jetzt: vom Sonntag bis Mittwoch war ich zu Besuch bei meinem Onkel in Dublin.
Das kam, weil die Freundin meines Onkels mit ihrem Laptop nicht ins Internet konnte. Diesen Laptop hatte ich vor zwei Jahren, als die ganze Familie zusammen zu Besuch bei meinem Onkel war, bereits wieder instandgesetzt (aus der Not heraus mit einem Kubuntu). Allerdings lief der zwischenzeitlich angeschaffte UMTS Stick mit diesem Rechner nicht (mit dem Laptop meines Onkels schon). Also haben mich mein Onkel und dessen Freundin nach Dublin eingeladen, damit ich mich wieder einmal des Laptops annehme. Als Termin wurde schließlich der Zeitraum vom 26. zum 29.12. vereinbart (und gebucht).
In der Woche vor Weihnachten lud ich mich bereits die neue Long Term Support Version von Kubuntu herunter (10.04) und brannte diese auf CD.
Über Weihnachten selbst war es ein bisschen Gezitter, ob mein Flug von Memmingen nach Dublin überhaupt stattfinden würde. Da ich allerdings bis Samstagabend nichts negatives (weder vom Airport noch vom Wetterdienst) gehört hatte, habe ich mich gegen halb, dreiviertel elf mit dem Auto auf den Weg nach Memmingen gemacht. Die Landstraßen waren mehr oder weniger gut geräumt und auf der Autobahn konnte ich dann entsprechend Stoff geben, um zeitig genug am Flughafen zu sein.
Dort habe ich mir dann einen schneereichen Parkplatz gesucht (das hätte ich auch besser machen können...), hab mein Gepäck eingecheckt (ich brauchte eine Tasche, da ich eine Flasche echt bayerischen Whiskys nach Dublin mitnehmen sollte ;) ) und anschließend auf die Ankunft meines Fliegers gewartet. Der Abflug war dann zwar eine halbe Stunde nach Plan, aber ich war immerhin in der Luft. Es war interessant vom Start weg die weiße Winterlandschaft Süddeutschlands zu bestaunen (ich bin bisher noch nicht im Winter geflogen). Die 2 1/2 Stunden Flug habe ich mir mit dem Lesen dreier Sci Fi Kurzgeschichten (zwei von Asimov und eine über Zeitparadoxien) vertrieben und als wir uns dann Dublin näherten wurde ich erneut von einer Winterlandschaft begrüßt.
Im Eingangsbereich wartete schon mein Onkel, der sich in der warmen Halle mühsam die Augen offen gehalten hat. Auf der Fahrt in seine Wohnung erzählte er mir wie unüblich dieses Wetter für die Iren ist: sie räumen nicht, sondern streuen wenn dann einfach Salz auf den Schnee drauf und wenn's zu viel ist, dann bricht das öffentliche Leben dort halt mal einfach zusammen.
Bei ihm in der Wohnung hab ich mir dann gleichmal des Laptops seiner Freundin angenommen und das neue Kubuntu installiert. Am Abend gab es dann selbstgemachte Lasagne (mit reichlich Knoblauch) und nebenbei wurde munterst durch die ca. 20 vorhandenen Fernsehkanäle gezappt. Von der Freundin hab ich an dem Tag noch nichts mitbekommen, da sie Spätschicht und erst gegen zwölf nachts aus hatte.
Am nächsten (...)
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Nächster Halt: Moosach. Endhaltestelle. Bitte alle austeigen.
Mein Leben und meine Erlebnisse
11.12.2010 22:39:14
Hallo zusammen!
Heute war es endlich soweit: die Verlängerung der U3 im Norden von München ist mit zwei Bahnhöfen in Betrieb genommen worden. Und wer war mit von der Partie? Richtig: Ich. Aber der Reihe nach.
Um halb Acht hat mich mein Radiowecker aus den Träumen gerissen, woraufhin ich erstmal bei Bäcker und Metzger Frühstück bzw. das Fleisch für den Abend (Fondue!) besorgt hatte. Der Wind hat sich schonmal nicht allzu angenehm angefühlt, aber ich habe mich entschieden am Ende doch mit dem Rad nach Weilheim zu fahren. Das habe ich nachdem ich eine Semmel mit Honig aus dem Dorf und eine mit Nutella gegessen hatte um kurz nach Neun auch getan.
Der Gegenwind war teilweise sehr unangenehm und - wie es ein Gegenwind nunmal an sich hat - sehr ausbremsend, doch ich hab' mich durchgebissen und bin - auch einem zeitigen Aufbruch zu verdanken - etwa eine Viertel Stunde vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof angekommen. Fahrrad abgeschlossen, Regenhose ausgezogen und anschließend so am Bahnsteig postiert, dass mir nicht sämtlicher Schnee, der meinte von oben herab rieseln zu müssen, ins Gesicht wehte. Wie die letzten Tage auch schon kam der Zug pünktlich (oh Wunder) und ich habe anschließend die dreiviertel Stunde Zugfahrt damit zugebracht ein Update für Free Pascal vorzubereiten.
Am Starnberger Flügelbahnhof des Münchner Hauptbahnhofs angekommen, bin ich schnurstracks zur U1 unterhalb des östlichen Endes der Haupthalle geeilt und habe auf den nächsten Zug zum Olympia-Einkaufszentrum gewartet, der auch kurz darauf kam. Die so seltene Fahrt die U1 entlang (Notiz am Rande: im Wagen 133) hab ich dann genossen.
Als ich am OEZ dann angekommen war, musste ich erstmal nochmal kurz auf eines der Plakate spicken, um herauszufinden mit welchem Bus ich fahren musste: Metrobus 51. Also auf die schmucken Orientierungstafeln des MVG gespickt und festgestellt: der steht da nicht drauf. F...erdammt. Das nächstpassende war die Nummer 50 am Nordausgang des Bahnhofs (für Ortskundige: beim Saturn). Also nach dort oben gewuselt und festgestellt, dass dies keine gute Idee war, da dort alles fuhr, nur kein Metrobus 50. Auf dem MVV Plan stand aber durchaus ein 50er (und auch ein 175er), der den neuen Bahnhof passierte, am OEZ dran, also musste ich an der falschen Haltestelle sein. Deshalb wieder zurück zum U-Bahnhof und einmal komplett durch an das südliche Ende. In der Nähe fand ich dann auch die passende Bushaltestelle, doch der nächste Bus wäre erst in etwa 8 Minuten gefahren. Zu spät für meinen Geschmack, da es bereits kurz vor Elf war. Da ich zum Glück allerdings niemand bin, der sich vor irgendwelchen Wanderungen scheut, habe ich die Richtung eingeschlagen in die der Bus fahren würde und bin drauflosgelaufen. Mit meiner Kenntnis (...)
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wichtige Ereignisse und Weltgeschehen
02.12.2010 22:46:20
Hallo zusammen!
Da grad mal wieder n bissl was in der Welt los ist, hab ich mir gedacht mich auch mal zu Wort zu melden. Dieser Eintrag könnte genauso gut in Fundstücke stehen, was mir mal wieder zeigt, dass ich ein Tagging System brauche... :D
Ersteinmal sind die Schlichtungsgespräche zu Stuttgart 21 zu Ende gegangen, bei denen - oh Überraschung - herauskam, dass die Bauarbeiten weitergehen werden. Zwar schlug Geißler Veränderungen am Projekt vor, doch dass das der Bau am Bahnhof, den niemand will und niemand braucht, weitergeht, wird die Gegner nicht davon abhalten weiter zu demonstrieren und es wird sich wohl erst bei der Landtagswahl nächstes Jahr zeigen, wie die Mehrheit im Schwabenländle dazu steht. Hoffen wir nur mal, dass es nicht zu mehr Anblicken wie diesem hier kommt, bei denen man sicht fragt, ob das mit "die Polizei, dein Freund und Helfer" eigentlich mal ernst gemeint war. Das solche andauernden Demonstrationen auch Auswirkungen auf unbeteiligte Projekte haben kann, zeigt dieses Schild.
Etwas Positives könnte jedoch aus dieser ganzen Schlichtungsdiskussion rausgekommen sein: die Politiker scheinen zumindest im Ansatz gemerkt zu haben, dass das Volk hier ein Wörtchen mitreden möchte, dass solche großen Projekte nicht allein von oben herab beschlossen werden können. Das Volk möchte mehr direkte Demokratie, mehr Transparenz.
Dieses Stichwort bringt mich gleich zum nächsten Thema: Wikileaks. Vor ein paar Tagen wurde ein kleiner Teil ein großer Zahl an (teils geheimer) Depeschen der US amerikanischen Botschaften mit Informationen über Politiker und Regierungen der Welt veröffentlicht. Die USA bemühen sich derzeit um Schadensbegrenzung, die Betroffenen (z. B. die FDP) suchen teilweise nach ihren Informationslecks und alles in Allem regen sich die Regierungen darüber auf, wie Assange nur "soetwas" habe tun können und dass er dadurch der Welt mehr schade als nütze. Ähnliches wurde - zumindest von den USA - bereits zu den Veröffentlichungen der Kriegsdokumente vom Afghanistan- und Irakkrieg gesagt. Gibt es jedoch eine gestiegene Gefahr (von de Maizières komischer Terrorwarnung mal abgesehen)? Ich denke nicht. Alle korrupieren und tricksen und feilschen weiter munterst vor sich hin.
Zu den aktuellen Veröffentlichungen hier noch ein ungekürzter Artikel eines ehemaligen britischen Botschafters, der in gekürzter Fassung im The Guardian (...)
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Wenn's kommt, dann kommt's dicke
Mein Leben und meine Erlebnisse
13.11.2010 12:19:25
Aktualisiert
Hallo mal wieder!
Vielleicht habt ihr mitbekommen, dass das Wetter etwas stürmisch wahr - vor allem am Morgen. Normalerweise fahr ich ja mit 'm Fahrrad zum Bahnhof (~8 km einfach), aber bei dem Wind hab ich mich dann - ausnahmsweise - für's Auto entschieden. Das hat mich schon mal etwas genervt, da ich eigentlich ganz gern mit dem Rad fahre (und ich so auch mein Gewicht stabil halte *hust* ).
Eine kleine Vorgeschichte zu meinem Auto: ich fahre einen roten Fiat Bravo der alten Baureihe (genauer: die 1.4 12v Variante mit 75 PS). Das Auto hatte meine Mutter 1998 als Jahreswagen erworben und ist 2005 in mein Eigentum übergewechselt. Der Kilometerstand liegt mittlerweile bei etwa 119000 km, jedoch fahre relativ selten mit dem Auto, da ich ja mein Rad habe. :)
Vor ein paar Wochen war ich dann in der Werkstatt, um die Reifen wechseln zu lassen. Dort wurde mir dann gesagt, dass die Auspuffanlage im Endeffekt Schrott und schon lange mal ein Kundendienst fällig ist. Schön, dass ich - vor allem letzteres - auch mal erfahre. Das ist so ein Thema, bei dem ich Durloth Recht geben muss: Wir werden einfach vom Kind sein in das Leben eines Erwachsenen geworfen, ohne dass man uns mitteilt was es damit eigentlich auf sich hat. Das wurde mir hierdurch mal wieder deutlich. Man bekommt ein Auto, denn man is' ja nun erwachsen (ok... 2005 war ich erst 16, aber das sei jetzt mal dahingestellt), aber keiner teilt einem mit, welche Verantwortung man dem Auto gegenüber hat (sprich: einmal im Jahr einen Kundendienst durchführen zu lassen). Is ja toll... aber nun gut, jetzt weiß ich das auch und mach jetzt weiter im Text.
Mein eigentlicher Plan war es die Reperatur und Wartung des Autos ins neue Jahr zu schieben (nach Weihnachten, nach dem Zahlen der KFZ-Versicherung und nach den Studiengebühren), aber es hat sich rausgestellt, dass mein Auto da andere Pläne hatte... Ich hab mich während der Fahrt nach Weilheim schon gewundert, warum das Auto so leise ist (der Endschalldämpfer ist durchgerostet, weswegen das Auto zuvor ziemlich "geröhrt" hat). Als ich dann in Weilheim in den Bahnhofsparkplatz einfahre, macht es auf einmal ein lautes "krachz" (zuvor hatte schon irgendwas geschliffen, wobei ich hoffte, dass es ein Stück Plastikfolie war, dass sich im Unterboden vorfangen hat) und ich schleppe mich lauter als zuvor zur nächstbesten Parklücke.
Eine schnelle Inspektion des Fahrzeugs ergab des Rätsels Lösung: der Endschalldämpfer war nach vorne hin herunter gebrochen (das war das erste Mal, dass ich es so rum sah ^^) und hatte wohl bis zur Einfahrt des Parkplatzes munterst auf der Straße geschliffen. Die Einfahrt selber ist von der Straße abgesetzt. Dort hat sich der Schalldämpfer dann verfangen und nach hinten (...)
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Fundstücke
07.11.2010 13:18:28
Hallo zusammen!
Ich bin ja recht viel in den Weiten des Internetz' unterwegs und dabei stolpere ich auch über allerhand interessante Sachen. Und auch wenn ich real in der Welt unterwegs bin, findet sich hier und da etwas erwähnenswertes. Diese Themen rechtfertigen allerdings nicht immer einen eigenen Blogeintrag, also habe ich beschlossen eine neue Kategorie einzuführen, in denen ich euch Sammlungen dieser Fundstücke präsentiere (daher auch der Name ^^ )
Ersteinmal bin ich am Dienstag in der Uni gewesen, um dort die Zugangskarte für den Praktikumsraum abzuholen. Dabei habe ich an der Tür des Systemadministrators des Lehrstuhls neben einigen äußerst interessanten Bildern auch eine kleine Variante der Zehn kleinen Negerlein gefunden: 10 kleine Unix Zeilen. Etwas Hintergrund hierzu in der Kurzfassung hat die Wikipedia hier. Lest euch das mal durch. Alter Schwede ging das ab. O.o
Ich bleib noch kurz bei Linux. Am 21. Oktober diesen Jahres wurde mein erster und bisher einziger Patch in Linux (genauer: ein Treibermodul) integriert (hier ist der commit). Dieser wird es mir mit dem demnächst erscheinenden 2.6.37 Release ermöglichen meinen Video Converter ohne manuelles rumpatchen zu betreiben. :) (es lebe Open Source ^^)
Am Donnerstag hab ich dann in der U-Bahn aus Garching raus noch was gesehen, dass ich schon mal irgendwo gesehen hatte (ich weiß nur nicht mehr wo...): Zehenschuhe. Für all diejenigen, die gern mal Barfuß laufen (würden), aber irgendwelche Probleme damit haben (nein, ich schaue hier niemanden an :P ).
Auch habe ich mich mal wieder mit Eisenbahnen beschäftigt und mich dabei an ein Bild erinnert, dass ich auf meinen Rechner gesichert hatte. Da das Original nicht mehr erreichbar ist und ich auch noch keinen funktionierenden Thumbnail-Tag habe, habe ich das Bild auf meinen Webserver geladen und verlinke es hier.
Zuerst hatte ich gedacht, dass dieser Zug wirklich über den Dorfplatz fährt, aber als ich letzte Woche im Eisenbahnforum danach gesucht hatte, hat sich herausgestellt, dass dies eine "ganz normale" Eisenbahnstrecke ist. Das "Kaff", durch welches die Strecke führt, heißt Olef und es ist in Deutschland einmalig, dass eine Normalspurbahn mitten durch einen Ort fährt (ohne eigenes Gleisbett). Es ist auch so, dass auf dem ganzen Dorfplatz der Eisenbahnverkehr Vorfahrt hat, was an den Zufahrten durch ein Andreaskreuz wie dieses (...)
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ZCBlog
12.10.2010 09:25:24
Hallo zusammen!
Ich dachte mir, dass ich euch zu meinem Geburtstag ein Feature zur Verfügung stelle, dass hoffentlich euch und mir nutzen wird: Kommentare.
Die letzten Wochen habe ich die Zeit während der Zugfahrt damit verbracht den Code umzubauen (auch Refactoring genannt), zu erweitern und letztendlich möglichst sauber (softwaretechnisch) mit der Kommentarfunktionalität auszustatten. Ich bin auch noch nicht komplett fertig damit und ein paar Bugs habe ich auch schon ausgemacht, aber sie sind soweit verwendbar. Auch weiß ich noch nicht, wie anfällig meine Software für irgendwelche Angriffe wie Cross Site Scripting und ähnliches ist. Allerdings habe ich gerade festgestellt, dass ich die Eingaben im Kommentarformular bei einem Fehler auf Grund eines Bugs nicht zurückschicke, also sollte das Problem aktuell nicht derart gravierend sein.
Deshalb bitte ich euch mir Fehler entweder per Kommentar oder über ein anderes Kommunikationsmittel mitzuteilen.
Folgende Informationen hierzu:
Es gibt im Grunde für jeden Blogeintrag drei Einstellungen:
- keine Kommentare erlauben
- Kommentare nur von angemeldeten Benutzern
- Kommentare von allen
Da die Gruppe der angemeldeten Benutzer aktuell nur aus mir besteht und ich noch keinen Registrierungsprozess entwickelt habe, habe ich mich dazu entschlossen mit Gastkommentaren zu arbeiten. Dabei müsst ihr einen Namen (Nick, Pseudonym, whatever) angeben, sonst beschwert sich das System bei euch. :) Wenn ihr konsequent einen Namen verwendet, dann kann ich, wenn ich mal eine Registrierung hab und ihr euch eventuell angemeldet habt, eure Gastkommentare auf euren Benutzerzugang "umziehen".
Für die alten Blogeinträge sind die Kommentare übrigens abgeschalten, wenn ihr aber unbedingt bei einem Eintrag einen Kommentar hinterlassen möchtet, dann gebt mir bitte Bescheid (zum Beispiel als Kommentar zu diesem Eintrag).
Die Kommentare und das Kommentarformular seht ihr übrigens nur in der Detailansicht des Blogeintrags, welche ihr über einen Klick auf den Titel oder über "Show More" bei längereren Einträgen erreicht.
Nachfolgend noch ein paar Regeln:
- Einträge, die eindeutig Spam sind (damit ist bei anonymen Kommentaren zu rechnen), werde ich kurzerhand löschen
- Einträge, die gegen geltendes Deutsches Recht verstoßen (Rassismus, extreme Beleidigungen, Aufruf zu Straftaten) werde ich verbergen (nicht löschen)
- bitte kein cross posting, also bei einem Eintrag keine Antworten auf andere Blogeinträge und -kommentare von meiner oder gar einer anderen Seite schreiben
Diese Regeln werden hoffentlich noch einen offiziellen Platz finden, für's erste werde ich allerdings die Zugfahrt für andere Aufgaben verwenden. :D
Dann wünsche ich euch jetzt viel Spaß beim Kommentieren.
Gruß,
Sven
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Der Weltraum, unendliche Weiten...
Mein Leben und meine Erlebnisse
10.10.2010 22:34:34
Hi zusammen!
Ich wohne ja in einem kleinem Dorf in Oberbayern und man könnte meinen da gibt es ja nicht viel Aufregendes. Im Allgemeinen trifft das durchaus zu, aber wir haben eine kleine Spezialität, die man so wohl nur selten findet: eine eigene kleine Sternwarte.
Diese wird privat betrieben und der Betreiber - ein Bekannter der Familie - bietet regelmäßig astronomische Führungen an. Dabei stehen entweder der Mond (bei Nächten mit gut sichtbarem Mond) oder andere Objekte wie Galaxien, Sternhaufen, etc. (bei Nächten ohne Mond oder mit Neumond) auf der Liste, sowie tagsüber hin und wieder die Sonne.
Die gesamte Konstruktion der Kuppel (eine gute, alte Holzkuppelkonstruktion (wegen thermischer Isolation und Tauwasser)), der Aufhängung und der Teleskope stammt vom Betreiber selbst. Soll heißen da hat sich nicht jemand mal ein Teleskop gebaut und in die Kuppel neigekleistert, sondern er hat das alles selbst entworfen, die Einzelteile teilweise bearbeitet und letztendlich auch zusammengebaut. Schließlich wollte er nicht irgendein Teleskop, sondern eines das möglichst perfekt für die visuelle Beobachtung geeignet ist.
Von 2003 an finden diese Sternbeobachtungen (bei uns auch einfach nur "Sternlegucken" genannt) bereits statt, damals noch mit einem Refraktor, der eine Öffnung von 20 cm Durchmesser und eine Länge von (inklusive Taukappe) 3 m hatte. Doch das war letztendlich nur eine Übergangslösung und die Aufhängung für Größeres bestimmt. Im Juni hatte dann der Refraktor seinen letzten öffentlichen Auftritt, um Platz zu machen für das neue Teleskop: ein Cassegrain mit 60 cm Öffnung.
Dieses Wochenende (gestern Abend, um genau zu sein) war es dann soweit: das neue Teleskop wurde der (Dorf)Öffentlichkeit vorgestellt. Trotz des aufgezogenen Nebels hatten sich etwa 10 Leute (darunter mein Bruder und ich) um 20 Uhr aufgemacht, um diesem bedeutsamen Ereignis beizuwohnen.
Da die erste Stunde noch von besagtem Nebel getrübt war, ließen wir uns vom Besitzer das neue Teleskop erklären: Der Hauptspiegel besteht aus einer etwa 6 cm dicken und 60 cm durchmessenden Glaskeramikscheibe, welche in der Mitte ein Loch für das Fangrohr besitzt. Sie wurde 1995 im Auftrag unseres Astronomen von einer russischen Firma in mehreren Monaten angefertigt (so eine Spiegelherstellung ist sehr aufwendig, da die Oberfläche nur um Bruchteile eines Mikrometers vom Optimum abweichen darf). Der Spiegel ist "schwimmend" gelagert. Soll heißen, dass er auf 18 Punkten aufliegt, welche wiederum auf einer Konstruktion aus Dreiecken und Waagen montiert sind, sodass diese etwaige Verlagerungen des Spiegels auffangen könnnen. Dies trifft allerdings nur auf die horizontalen Achsen zu (wenn der Spiegel also liegt). Für die vertikalen Achsen (das Teleskop ist also geneigt) hat der Besitzer eine spezielle Konstruktion entwickelt, die so viele der (...)
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wichtige Ereignisse und Weltgeschehen
30.09.2010 10:08:54
Aktualisiert
Vor einigen Wochen habe ich von dem Vorhaben berichtet die Hülle des Raistinger Radoms auszuwechseln.
Gestern war es nun so weit: die alte Hülle wurde entfernt und die Antenne I erblickt somit zum ersten Mal in ihrer Geschichte Tageslicht. (und ich war nicht dabei :( )
Merkur-Online hat da was dazu.
Heute soll dann die neue Hülle montiert werden und ich habe glücklicherweise erfahren, dass der Lehrstuhl der TUM Webcams bereitgestellt hat. Ihr könnt euch also hier ein Bild davon machen. :) Ich werde es ganz gewiss tun.
Auf ihrer Hauptseite wird auch erwähnt, dass sie bis Freitag Zeitrafferaufnahmen online stellen wollen.
Hier dann noch zwei weitere aktuelle Artikel zum Radom:
- Augsburger Allgemeine
- BR-Online
Auf den Erhalt dieses Denkmals der modernen Kommunikation!
Update 3.10.2010
Die neue Hülle war am Donnerstag Nachmittag bereits abgelassen und als ich gegen 18 Uhr die Arbeit verlassen hab, war Sie auch schon teilweise aufgeblasen. Gegen 21 Uhr war sie dann wieder vollständig unter Druck.
Die Videos dazu sind mittlerweile hier zu finden (wird Zeit, dass ich mir einen animierten Desktophintergrund mach :P ).
Der Merkur hat hier einen Artikel mit kleiner Fotoserie zum Ablassen der neuen Membran geschrieben (besonders gelungen finde ich übrigens Foto Nummer 4 ^^)
Die Galerie auf der Seite der Radom Raisting GmbH ist mittlerweile auch auf den neuesten Stand gebracht worden.
Und in diesem Eisenbahnthread sind auch ein paar sehr schöne Fotos zum Wechsel der Hülle (untere Hälfte).
Sie schaut schon sehr beeindruckend aus, die Antenne... sie hat diesen "alte Lady" Flair :)
Gruß,
Sven
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Fehler sind da, um daraus zu lernen
Mein Leben und meine Erlebnisse
25.09.2010 21:06:03
Ich war heute auf die brummshummeldumme Idee gekommen Marmelade kochen zu wollen. Eibenmarmelade um genau zu sein. Einige von euch werden jetzt vielleicht aufschreien und anmerken, dass die Eibe doch giftig ist. Dies trifft auch auf alle Bestandteile der Eibe zu, bis auf den roten, Vitamin C haltigen Samenmantel, Aurillus genannt (bitte zuerst vorsichtig den hochgiftigen Samen entfernen, bevor ihr nascht!).
Da wir vier Eiben bei uns im Garten stehen haben, von denen zwei aktuell äußerst "trächtig" sind, wollte ich unbedingt mal ausprobieren aus den schönsten Aurilli eine Marmelade herzustellen.
Was macht nun der unerfahrene Informatiker? Genau, er fragt bei der großen Datenkrake an wie das denn überhaupt geht. Da man Rezepte für Eibenmarmelade allerdings vergeblich sucht, habe ich mich mit zwei "normalen" Rezepten zufrieden gegeben (Nummer 1 & Nummer 2). Vom zweiten übernahm ich die Anleitung für das Einmachglas und das "ins Glas füllen" an sich, vom ersten das Einkochen ohne Gelierzucker (da ich nicht nochmal heute zum Einkaufen fahren wollte). Letzten Endes fehlten nur noch die Früchte, welche ich prompt in einer Regenpause von den beiden Eiben abgeerntet hatte (pro Eibe etwa 100 Stück, wobei beide noch viel mehr (unreife) dran haben).
Wie gesagt ist alles bis auf das Fruchtfleisch der Eibe giftig, weswegen ich mich an das mühevolle Entfernen der Samen aus deren Samenmäntel machte. Dies nahm etwa 1 1/2 bis 2 Stunden in Anspruch. Nun hatte ich ~140 Gramm an Eibenaurilli in meiner Schüssel.
Demnach gab ich ~100 Gramm Zucker in einen Topf und kippte ~100 ml Wasser hinzu (das Runterrechnen von "1kg Frucht, 900g Zucker & 1 Tasse Wasser" auf "140g Frucht" war am Ende wohl nicht so ganz korrekt -.- ). Den Topf stellte ich nun auf den Herd und kochte das Zuckerwasser, während ich munterst umrührte. Irgendwann gedachte es doch tatsächlich mal zähflüssig zu werden (wobei ein Großteil des Wassers abgedampft war) und ich kippte das Fruchtfleisch hinzu.
Wie in beiden Rezepten stand rührte ich munterst weiter und beobachtete interessiert wie das Gebräu klebrige, große Blasen warf, aus denen beim Platzen Dampf aufstieg.
Die Anleitung sprach von 20 Minuten kochen/rühren doch bereits nach 10 Minuten kippte etwas in dem Gebräu um und es wechselte von rot/orange/durchsichtig auf schwarz und qualmte elendig. Ich hob den Topf vom Herd und hörte dabei mit dem Rühren auf, was das Zeug dazu veranlasste aufzugehen wie ein Hefeteig im Schnellraffer. Also rührte ich schnell weiter und entschied mich dazu den Geliertest zu machen, auch wenn ich bereits vermutete, dass das Ganze ein Reinfall war. Ich hatte mir bereits vor dem Kochen einen Teller vorbereitet und tropfte mit einem Teelöffel ein wenig des Gebräus auf das Teller. Schon (...)
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Mein Leben und meine Erlebnisse
04.09.2010 20:33:03
Hallo zusammen!
Einige von euch werden es vielleicht schon wissen, der Rest der Welt erfährt es jetzt: Vom 9.8. bis zum 16.8. war unser alljährlicher Kultururlaub, welcher uns wieder einmal auf die Britischen Inseln geführt hat. Diesmal allerdings waren der Nordosten Englands sowie Edinburgh in Schottland dran.
Dieser Urlaub war auch gleichzeitig die Bewährungsprobe unserer neuen digitalen Spiegelreflexkamera. Für die Interessierten: Es ist eine Canon EOS 550D und von meinem Vater mit einem beeindruckenden Teleobjektiv von 70 bis 300 mm ausgerüstet worden. Von einem Bekannten hatten wir noch ein Weitwinkelobjektiv mit 18 bis 55 mm bekommen.
Ich werde auch entsprechende Bilder hier noch verlinken, allerdings muss ich dazu erstmal einen Thumbnailgenerator programmieren. :D
Nun aber zum Urlaub selbst und zwar der Reihe nach:
Montag
Der Tag der Abreise. Gegen elf Uhr am Vormittag machten wir uns zum Flughafen auf: dem berühmten Flughafen München West, auch bekannt unter dem Namen Allgäu Airport in Memmingen (ich empfehle im letzten Wiki-Artikel den Teil über die Sagen und Legenden :D ). Es ist ein kleiner Flughafen mit einer Startbahn. Terminal und Gate sind in einem ehemaligem Hangar untergebracht, die durch nicht ganz nach oben gezogene Mauern in die einzelnen Bereiche unterteilt ist.
Unser Flug ging vom Gate 5 (der kleine Flughafen hat doch tatsächlich sechs Gates) parallel zu einem Flug nach Dublin, der von Gate 6 ging (und beide sollten zur gleichen Zeit abgehen...). Der Flugsteig war aber nicht wirklich auf zwei volle Ryanair-Flieger ausgelegt, weswegen man sich wie eine Sardine in der Dose fühlen durfte, bis die Leutchen nach Dublin in ihrem Flieger versunken sind (mit von der Partie eine Pfadfindergruppe aus Irland). Kurze Zeit später waren auch wir an der Reihe und wir gingen (!) vom Ausgang des Flugsteigs über das Rollfeld zu unserem wartenden Flieger: eine Boeing 737-800. Während des Wartens hatten wir eine Familie aus Konstanz kennengelernt, zu deren beiden Töchtern sich mein Bruder gesellt hat. Ich selbst habe mich in der Reihe hinter meinem Bruder am Fenster niedergelassen und die Ruhe genossen.
Dann rollte der Flieger auch schon in Richtung Startbahn, welcher er in der Mitte derselben ans Rollfeld anschloss. Er fuhr diese entlang und vollführte an deren Ende eine Wende, um die volle Länge zum Starten verwenden zu können. Und ohne lang zu warten wurden auch schon die Triebwerke hochgefahren. Es ist immer wieder ein unbeschreibliches Gefühl, wenn die Turbinen auf voller Leistung gefahren werden und das Flugzeug (das ja doch ein ziemlicher Brocken ist) von 0 auf ~200 km/h beschleunigt. Das Geräusch der Triebwerke (...)
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Erdfunkstelle Raisting - das Radom
wichtige Ereignisse und Weltgeschehen
01.08.2010 22:43:09
Aktualisiert
Hallo zusammen!
Wer von euch schon mal mit dem Zug von Weilheim in Richtung Augsburg oder in der entgegen gesetzten Richtung gefahren ist, wird sicher schon mal die Erdfunkstelle Raisting bemerkt haben: Mehrere Radioantennen, die sich inmitten von Äckern in die Höhe strecken, um Menschen mit nach oben gehobenen Armen gleich die Datenströme aus dem Himmel zu empfangen (oder auch dorthin zu senden). Einzig und allein eine Kuppel fällt hier aus dem Konzept. Vielleicht werden sich einige von schon gefragt haben, was genau es damit auf sich hat, andere wissen es vielleicht schon.
Diese Kuppel - auch Radom genannt - markiert den Anfang der Erdfunkstelle. Sie enthält die 1963 in Betrieb genommene Antenne I und befindet sich aus technischen Gründen innerhalb dieser Kuppel. Damals war diese Radioantenne die fünfte weltweit und auch nur eine der wenigen, die sich in einer Tragluftkuppel befindet. Heutzutage ist sie die einzige ihrer Art und ihres Alters, die noch existiert (derartige Kuppeln und Radome existieren genügend, doch die Kombination Radioantenne und Kuppel eben nicht). Als kleines Schmankerl oben drauf ist diese Antenne sogar noch funktionsfähig, obwohl sie 1985 stillgelegt wurde.
Über diese Antenne wurde damals die Liveübertragung der ersten Mondmission geleitet, da die Stationen in den USA außer Reichweite waren. In der Zeit während des (fortgeschrittenen) Kalten Krieges wurde über das Radom eine Direktverbindung zwischen dem Weißen Haus und dem Kreml gehalten.
Aktuell wird seit 2002 die Kuppel als Freiuftkino verwendet und soll als Museum hergerichtet werden.
Zudem besteht die Chance, das auch die Antenne wieder in Betrieb genommen wird: durch das European Student Moon Orbiter Projekt, an dem die TU München teilnimmt und dabei den Bereich "Bodenstation" abdeckt. Hierfür wurde von der DLR eine funktionsfähige aber nicht benötigte Antenne ausgemacht: die Antenne I. Die Fakultät für Elektrotechnik arbeitet aktuell im Rahmen von Praktika daran die Antenne wieder fit zu bekommen (sie ist schließlich so alt, dass man sie ohne weiteres als E-Technik-Student begreifen kann) und an moderne Hardware - für die Datenübertragung - zu koppeln (dazu ein Bericht bei Deutschlandfunk).
Jetzt fragt ihr euch womöglich warum ich das jetzt unter der Kategorie "wichtige Ereignisse" eingeordnet habe. Nun, die Hülle ist in den letzten Jahren marode geworden und da sie durch einen leichten Überdruck stabil gehalten wird, ist es natürlich unabdingbar, das sie dicht bleibt. Da Kuppel und Antenne ein Industriedenkmal bilden, ist - wenn ich das richtig übersehe (...)
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wichtige Ereignisse und Weltgeschehen
16.07.2010 20:22:51
Hallo zusammen!
Ihr werdet sicherlich bereits von der Erdölkatastrophe im Golf von Mexiko gehört haben. Das, was BP sich dort geleistet hat, übertrifft sämtliche bisherigen derartigen Vorfälle und ich hoffe sehr, dass BP daran sehr lang zu knappern haben wird (sowohl finanziell, als auch was deren Image angeht).
Doch aktuell wird es in den Medien so dargestellt, als ob BP mittlerweile die Lage im Griff hätte: eine neue Absaugglocke wurde angebracht, die sämtliches aus dem Bohrloch austretendes Öl auffangen soll, und im August sollen die beiden Entlastungsbohrungen fertig sein.
Das ist allerdings nur ein Teil der Wahrheit.
Wusstet ihr, dass die US Regierung Hilfsangebote der Niederlande ohne Gegenleistung eigene Pump-/Reinigungsschiffe zu schicken (die leistungsfähiger als ihre amerikanischen Pendants sind) abgelehnt hat? Und das nur weil die Schiffe das gereinigte Wasser mit einem Restbestandteil an 0,0000irgendwas Prozent an Öl wieder ins Meer zurückleiten?! Klar, eine solche Belastung an Öl ist auch schon gefährlich, aber wäre es nicht besser gewesen mehr Öl effizienter aufzufangen, als die ganze Brühe so wie sie ist auf hoher See rumschwappen zu lassen, nur weil die nicht einsehen wollen, dass sie unfähig sind?
Und als sie letztendlich die Technik der Niederländer einfliegen lassen (statt die wartenden Schiffe herzubeordern), um sie in ihre eigenen Schiffe einzubauen, wollen sie nicht die erfahrenen niederländischen Besatzungen ranlassen, sondern lassen von diesen ihren eigenen amerikanischen Leuten beibringen, wie sie das Zeug bedienen müssen. Nur weil man unbedingt meint, dass in einer solchen Situation der eigene Arbeitsmarkt wichtiger ist, als bereits vorhandenes ausgebildetes Personal aus einem anderen Land...
Aber das ist ja noch nicht mal der größte Hammer:
Im Auftrag der US Regierung und von BP wurden russische Tiefsee-U-Boote (genau die, welche bereits in der Titanic Verfilmung von James Cameron einen Auftritt hatten) in das Gebiet geschickt und dabei wurde eine schreckliche Entdeckung gemacht: der gesamte Meeresboden um das Bohrloch herum ist mittlerweile so porös, dass Erdöl aus ihm selbst austritt! Der größte dieser Bereiche, aus denen das Erdöl austritt liegt sogar etwa 7 Kilometer vom Bohrloch entfernt.
Die Wissenschaftler bezeichnen den Meeresboden als "beyond all repair" und es läuft wahrscheinlich alles auf zwei Möglichkeiten hinaus dieser Katastrophe zu begegnen, denn die Entlastungsbohrungen werden hier wohl versagen:
1. Warten bis das gesamte Erdöl ausgelaufen ist. Dies wird voraussichtlich bis zu 30 Jahre in Anspruch nehmen und verheerende Auswirkungen auf den Golf von Mexiko und womöglich auch auf die restlichen Meere und Ozeane (vor allem den Atlantik) haben.
2. Ein Einsatz einer der vernichtensten Waffen, welche die Menscheit bisher entwickelt (...)
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Volksbegehren zum Nichtraucherschutz
wichtige Ereignisse und Weltgeschehen
01.07.2010 13:36:29
Hallo zusammen!
Diesen Sonntag ist es mal wieder so weit: Bayern wählt. Diesmal aber nicht die nächste Regierung, sondern es stimmt diesmal darüber ab, ob in Bayern zukünftig ein strikter Nichtraucherschutz herrschen wird. Soll ich euch was sagen? Ich bin voll für einen solchen Schutz. Und mir sind dabei wirtschaftliche Bedenken vollkommen gleichgültig. Hier geht es um nicht weniger als das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das für jeden in Deutschland im Grundgesetz verankert ist!
Normalerweise bin ich ein äußerst toleranter Mensch und hoffe diese Toleranz auch entsprechend von anderen Menschen zu erfahren. Doch diese Toleranz hat eine Grenze und die ziehe ich dort, wo einem anderem willentlich ein Schaden zugefügt wird.
Das ist bei Rauchen der Fall. Nicht nur, wenn man selbst raucht (Aktivrauchen), sondern auch dann, wenn man nur im selben Raum sitzt (Passivrauchen). Für näherere Informationen darüber wie gefährlich das Passivrauchen ist, verlinke ich mal den entsprechenden Wikipediaartikel.
Nur weil irgendjemand im Raum meint seinen Glimmstängel anzünden zu müssen, muss ich mit erhöhtem Lungenkrebs- oder Asthmarisiko leben? Nein Danke. Es kann doch auch nicht sein, dass wir uns selbst und vor allem unsere Kinder dieser Gefahr aussetzen, nur weil man mit ihnen in eine Gaststätte oder ein Bierzelt geht?
Es heißt zwar immer, dass Kinder von Rauchern auch sehr dazu neigen selbst mal Raucher zu werden, doch bei mir scheint ein Bild im Biologiebuch der 5. Klasse sehr geholfen zu haben, dass ich diesem Bedürfnis nie verfalle: das Bild einer vom Teer geschwärzten echten Raucherlunge. Und deswegen verlinke ich hier mal ganz frech Bilder von solchen Raucherlungen, in der Hoffnung das dies auch hilft die Raucher unter uns aufzurütteln. (wer meint den Anblick von inneren Organen nicht vertragen zu können, der möge sich bitte zurückhalten auf die Links zu klicken - ich übernehme keine Verantwortung für etwaige Übelkeitsgefühle)
Bild1
Bild2
Zum Schluss verlinke ich noch einen Blogeintrag von Philiagus zum Thema Raucher: Link
Und die Wikipediaseiten zum Thema Nichtraucherschutz und zum Volksbegehren.
Damit verabschiede ich mich wieder und wünsche uns Befürwörtern eines strikten Nichtraucherschutzes viel Erfolg bei der Wahl am Sonntag.
Gruß,
Sven
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Mein Leben und meine Erlebnisse
25.06.2010 23:31:15
Hallo zusammen!
Tja... heute durfte ich erfahren was passiert, wenn man einen Verstand, der von einem Thema zum nächsten springt und dabei auch manches vergisst mit einer Zugfahrt kreuzt.
Ich habe schon lange darauf gewartet, dass auch ich mal was liegen lasse... und heute war es soweit (ok... es war nicht das erste Mal, aber da hatte ich es relativ schnell bemerkt und bin zum Zug zurück). Dabei grämt es mich noch nicht einmal, dass ich was liegen gelassen habe, sondern viel mehr was ich liegen gelassen habe...
Aber von Anfang an:
Kurz vor München Pasing hatte sich mein Rechner dazu entschieden nur noch sehr wenig Batteriekapazität zu haben - was absehbar war - und somit schickte ich ihn in den Ruhezustand. Da mein Rucksack auf der Gepäckablage war und ich diesen grad nicht herunter holen wollte, habe ich den Rechner in sein Lederetui und anschließend zwischen Sitz und Waggonaußenwand gesteckt. Schließlich wollte ich in Ruhe Sudoku auf meinem Handy lösen :)
Am Hauptbahnhof in München stand ich dann zufrieden auf, wuchtete meinen Rucksack von der Gepäckablage und begab mich zur Arbeit. Dort angekommen wollte ich eigentlich meinen Rechner nehmen und ihn an die nächstbeste Steckdose hängen, aber oh Schreck, oh Graus, er war nicht da. Gedanklich entfleuchte mir ein "What the f***", nach außen ließ ich jedoch nur ein "So war das aber nicht geplant" durchdringen (wahrscheinlich war der Schock zu groß :P ).
Ich fuhr meinen Arbeitsrechner vollends hoch und suchte danach wo man sich bei der Bahn denn wegen Fundsachen wenden soll... am Ende hab ich die Telefonnummer der Fundstelle und deren Öffnungszeiten am Hbf gefunden. Da die Telefonnummer vom Mobilnetz aus mit "nur" 49 Cent/Minute veranschlagt war, probierte ich es per Telefon, zögerte allerdings als mir eine Stimme vom Band mitteilte, dass "dieser Service ab dem Piepton 1,49 Euro pro Minute kosten" würde. WTH?!
Ich legte auf und fragte bei meinem Kollegen nach, ob ich eines der Festnetztelefone benutzen dürfte, dort kam ich allerdings nur bis "Dieser Dienst ist nicht verfügbar". Erst hier wurde mir (und meinem Arbeitskollegen) bewusst, dass diese Nummer der Fundstelle bei der DB eine 0900-Nummer ist.
Sagt mal, geht's noch?! Eine 0900-Nummer, noch dazu mit falscher Preisbeschriftung, und das bei einem solch großem Konzern? O.o
Nun gut... zum Ärgern war keine Zeit und ich brach sofort zum Hbf auf. Normalerweise laufe ich zu Fuß vom Hbf zur Arbeit (bzw. andersrum), was ca. 10 Minuten benötigt. Diesmal habe ich mich allerdings für die U-Bahn entschieden (der U-Bahnhof Theresienwiese liegt in der Nähe). Nach vier Minuten Wartezeit kam dann auch eine U4, die erst kurz zuvor als "nicht einsteigen" in Richtung Westendstraße gefahren war. Keine Ahnung, ob ich letztendlich so schneller war... nun gut... nächster Halt Hauptbahnhof.
(Leider hatte ich vergessen mir die Wagennummer aufzuschreiben - ich pflege seit etwa zwei Wochen eine Liste der U-Bahnzüge, (...)
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Die Bahn stifftet ärgerliche Verwirrung
Mein Leben und meine Erlebnisse
28.05.2010 20:35:47
Hallo zusammen!
Mit diesem Eintrag weihe ich gleich mal eine neue Kategorie ein, in der ich hoffentlich noch viel schreiben werde.
Der erste Eintrag hier beschäftigt sich allerdings nicht mit mir selbst, sondern mit der ach so allgegenwärtigen Deutschen Bahn.
Erst mal ein wenig Verinformation: Ich fahre täglich mit dem Zug in der Früh von Weilheim nach München und am Abend entsprechend in der anderen Richtung wieder heraus.
Zur Zeit (über die Pfingstferien) sind die Fahrzeiten allerdings etwas verschoben, da die Strecke zwischen Huglfing und Murnau gesperrt ist. Dies betrifft mich allerdings nicht so sehr, da Huglfing (von München aus betrachtet) die nächste Station nach Weilheim ist.
So weit so gut. Ich fuhr heute mit dem Zug um 18:15 aus München raus. Kurz vor Weilheim (für Ortskundige: Höhe Wilzhofen) kommt auf einmal die Durchsage der Schaffnerin, dass dieser Zug auf Grund eines technischen Defekts in Weilheim enden wird (er hätte ja eigentlich bis Huglfing durchfahren müssen). Ich denk mir nichts dabei, da mir persönlich das eh egal ist (die Fahrgäste, die weiter wollten dürfte das natürlich bereits geärgert haben, aber egal).
Kurz darauf (Höhe Dietlhofer See) kommt vom Lokführer die Durchsage, dass der Zug doch bis nach Huglfing weiterfährt - in diesem Moment hab ich auf Grund der mangelnden Übereinstimmung zwischen Schaffnerin und Lokführer schon zum Grinsen angefangen.
Es dauert nicht lange bis wieder eine Durchsage der Schaffnerin kommt, die betont, dass der Zug immernoch in Weilheim endet - hier hab ich nun laut los gelacht, wie einige andere "Weilheimer" auch.
Zug hielt, ich stieg aus und hab mich bei der Lok vorne postiert, um vielleicht mitzubekommen was los ist - neugierig bin ich ja gar nicht. Der Lokführer telefonierte ein bisschen rum, die Leute im Zug schauten neugierig bzw. abwartend aus den Türen und Fenstern heraus nach vorne und irgendwann kam dann auch mal die Schaffnerin zur Lok.
Diese versuchte dann die Aufmerksamkeit des Lokführers zu ergattern, was jedoch auf Grund des immernoch stattfindenden Telefonats (bahnintern, soweit ich das beurteilen konnte) fehlschlug. Daraufhin kletterte die Schaffnerin die Treppe der Lok nach oben, schaffte es die Tür zu öffnen (war amüsant anzusehen) und stellte klar, dass sie (sinngemäßes Zitat) "so nicht weiterfahren werde". Das musste also schon was ernsteres gewesen sein... Türblockierung defekt, Hauptluftleitung leck, was weiß ich. Auf jeden Fall zündete sie sich noch eine Zigarette an und kam einige Sekunden später mit der Frage (an den Lokführer) "Also alle raus?" wieder von der Lok nach unten.
Der Zug wurde also geräumt und der Lokführer setzte sein Telefonat fort. Dabei ließ er dann noch den Stromabnehmer ab, wobei es immer wieder faszinierend ist zu sehen, wie die Leute dabei erschrecken *fies grinst*
Hiernach kamen dann einige Reisende zur Lok, um zu wissen, wie's denn nun weitergeht. Der Lokführer (...)
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09.05.2010 11:59:09
Hi together!
I tought it's time for a new category, this time about software in general. As the language for computer software is English, I'll write my blog entries in that category in English as well.
On May 6th the open source community received a huge gift from Winch Gate Properties Ltd when they released the complete source and artistic assets of their MMORPG Ryzom to the public as open source.
The game's code is licensed under the GNU Affero Public License, which is similar to the GPL, but if you simply run a modified version of the program as a server you also need to open your changes to the public (for details see here), which you don't need to do with GPL.
The artistic assets (3D-models, textures, particles, animation tracks) are released under the Create Commons Attribution ShareAlike license which allows you to basically do everything you like with these assets (read the license for details).
If you want to read more about the open source release, you might read this news entry written by the Ryzom developers.
But why am I writing about this if you can find everything about it on the internet? Well... it's a personal point.
Some years ago - I believe it was 2007 - I was still playing around with World of Warcraft, but my curiosity sent me out to look for alternatives. Thereby I stumpled upon Ryzom and I was in love by its unique (?) level system: there are no classes or levels like in usual RPGs, but your character has certain skills (magic, fight, etc) in which he can level up and gain new finer skills in these main categories. Also you have the possibility to build your own spells using fragments.
I loved the idea, but... I never played it.
I'm not that much into playing MMOs. I played WoW, but I had huge breaks between times of interest and once I came back to play again all my "friends" had naturally moved along and so I mostly quested on my own, ignoring the group instances and the like. Later I cancelled my WoW account and played those times of interest on a private WoW server on my LAN.
That was the reason I never started to play Ryzom or any other MMO like Dreams of Mirror Online or S4 League (both anime styled games).
Isn't it paradox? I dream of MMOs and yet I don't want to play them, cause I know that I won't play them that intensively as it's needed? *sigh*
So much for now... I hope the entry is not that confusing :)
Regards,
Sven
UPDATE: I don't know why the bbcodes aren't working here... *hmpf*
Edit: so... they are working now :D
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ZCBlog
25.03.2010 21:47:37
Hallo zusammen!
So... es wurde mal wieder Zeit für ein Update von ZCBlog. :)
Neue Features dieses mal:
* ein Impressum (aktuell noch unter dem englischen Namen Imprint zu finden)
* Login und Imprint befinden sich jetzt in der sogenannten TopNav rechts oben und die obere Navigationsleiste hat etwas Platz am linken Rand bekommen
* die Blogeinträge sind jetzt absteigend nach Datum sortiert
* ein neuer BBCode hat Einzug gehalten: img
Wahrscheinlich werdet ihr in den nächsten Einträgen also ein paar Bilderchen verlinkt sehen :D
Ansonsten hat sich einiges unter der Haube getan:
Ich habe die Ordnerstruktur angepasst und versuche etwas mehr - um Star Trek II zu zitieren - by the book zu arbeiten: Dem Model-View-Controller Pattern entsprechend trenne ich gerade die Views von den Controllern, was beim Impressum schon erfolgreich umgesetzt wurde.
Und was steht als nächstes auf dem Programm?
* Das Konzept der Mehrsprachigkeit möchte ich verbessern, indem jedes Modul (Blog, News, Impressum, etc.) seine eigenen Sprachdateien laden kann. Bisher gibt es nämlich nur eine. ;)
* Zudem möchte ich die Trennung zwischen Svens Site, dem ZCBlog Kern und dessen Modulen noch strikter gestalten, was sich vor allem in der Ordnerstruktur, aber auch in einigen Units wiederspiegeln wird.
* Das Umstellen der restlichen Seiten auf das Controller-View Konzept läuft natürlich weiter.
* Ich möchte gern die Datenbankupdates aus der Hauptanwendung raus haben. Die haben dort einfach nichts verloren...
* Das Einführen von Benutzeranmeldungen und Kommentaren liegt mir auch sehr am Herzen
Das war's jetzt erstmal wieder...
Gruß,
Sven
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OpenDNS blockiert verdächtige Seiten
PC & Internet
13.03.2010 22:00:27
Hallo zusammen!
Zeit, dass ich mal eine neue Kategorie anfange :)
Ich persönlich bin ein großer Anhänger von persönlicher Informationsfreiheit und in dieser sah ich mich vor ein paar Minuten äußerst beschnitten.
Thunderbird hatte mir mitgeteilt, dass einer meiner RSS Feeds für eine Seite mit unterschiedlichen Comicstrips kein gültiger Feed sei, weshalb ich mich entschlossen hatte den Feed einfach neu zu abonnieren. Dazu wollte ich auf die herausgebende Seite gehen, doch was ist? Mein DNS Server - einer der beiden OpenDNS-Server - blockiert mich kurzerhand und warnt mich davor, dass dies eine Phishingseite sei. WTH?! O.o
Entweder hat sich da jemand einen äußerst bösen Scherz erlaubt und diese Seite eingetragen oder jemand hat nicht geschnallt, dass dort neben sogenannten Premiumcomics, für die man zahlen muss, auch freie Comicstrips - und das zu genüge - angeboten werden.
Zugegeben, ich habe keine Ahnung wie seriös der Bezahlteil der Seite ist, aber ich denke denoch, dass dort kein Phishing betrieben wird.
Nichtsdestotrotz - und damit komme ich wieder zur Infomationsfreiheit - finde ich es eine Frechheit, dass gerade OpenDNS, das ja eigentlich mit der Freiheit des Netzes wirbt, einfach so irgendwelche Webseiten sperrt. Und dann kann man diese Sperre auch nur umgehen, indem man entweder den DNS-Server wechselt, ein Benutzerprofil bei ihnen anlegt oder ihnen darlegt, dass es sich nicht um einen Phishingversuch handelt. Ich habe mich jetzt einfach mal für das letzte entschieden und hoffe, dass sich die Sache aufklärt.
Auf jeden Fall hat mein Vertrauen in diesen freien Service einen ziemlichen Kratzer bekommen...
Edit: Die englische Wikipedia hat hier einen Beispielscreenshot einer geblockten Seite...
Gruß,
Sven
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ZCBlog
27.12.2009 13:22:33
Hallo zusammen!
So... die letzten Programmiersitzungen habe ich daran gearbeitet BBCodes zum Laufen zu bringen.
Da ich für jeden BBCode, den ich einführen möchte, nicht das Blog neu kompilieren will, habe ich beschlossen eine Scriptengine zu verwenden. Das alte DelphiWebScript II hat sich dafür angeboten, da es einerseits in Pascal geschrieben ist (=> keine Abhängigkeiten) und andererseits für diesen Zweck auch vollkommen ausreicht.
Der erste BBCode, den ich implementiert habe ist der Link. Also probieren wir es doch gleich einmal aus einen Link auf unsere allseits geliebte Datenkrake zu setzten: Google
Viele weitere BBCodes werden hoffentlich noch kommen. :)
Edit:
Zum Beispiel Fettschrift und Kursivschrift. Natürlich geht das auch in Kombination ;)
Gruß,
Sven
PS: Für die, die nicht wissen, für was das BB steht. Meine Vermutung lautet "Bulletin Board" und Wikipedia bestätigt dies hier
PPS: Ich werde auch mal die (beiden) alten Posts durchgehen und dort Links platzieren. ;)
PPPS: Durloth hat mich darauf hingewiesen, dass die Formatierungen fett und kursiv nicht Fett- und Kursivschrift genannt werden, sondern fetter und kursiver Schriftschnitt (für den Interessierten siehe Wikipedia). Mal schauen, ob ich mir das merken kann :)
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ZCBlog
17.12.2009 20:43:26
Hallo zusammen!
Wie vielleicht aufgefallen sein dürfte, habe ich etwas am Layout rumgespielt. Als Grundlage dient nun das CSS Framework YAML.
Allerdings ist das hier noch nicht das endgültige Layout. ;)
Mir ist auch noch ein weiterer Punkt für meine ToDo Liste eingefallen:
ein Impressum (schließlich sind wir hier ja in Deutschland...)
Dann bis zum nächsten Eintrag,
Sven
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ZCBlog
19.11.2009 22:02:02
Hallo zusammen!
So... ich habe es nun endlich geschafft. Mein eigenes kleines CMS gibt nun seine ersten Laute von sich. *freu* Das Layout schaut zwar noch etwas primitiv und vor allem provisorisch aus, aber daran wird gearbeitet ;) *zu Durloth schielt*
Die CMS-Software trägt übrigens den Namen ZCBlog, da sie ursprünglich mal für ZeitenChaos gedacht war (wie viel von diesem Vorhaben noch übrig ist, weiß ich grad allerdings nicht ^^) und ist mit Free Pascal geschrieben.
Natürlich sind Blog und News in Plaintext nicht alles, was dieses CMS im Endeffekt können soll. Zusätzlich möchte ich noch folgende Features (unter anderem) implementieren (ohne bestimmte Reihenfolge):
* Navigationsleisten
* Smilies
* BBCodes (Formatierung, Bilder, Links, etc)
* Benutzerprofile (inklusive Registrierung)
* Dateiupload
* Kommentarfunktion
* Projektverwaltung
* Linkseiten
Zusätzlich versuche ich auch darauf zu achten, dass ZCBlog möglichst HTML 4+ und eventuell auch XHTML konform ist. Jetzt am Anfang kann das noch etwas holprig sein (ich bin erst hiermit von Tabellen auf CSS Layout umgestiegen), aber mit der Zeit wird sich das hoffentlich geben.
So... dann werd ich mich mal in die Tiefen des Quellcodes zurückziehen. Wir sehen uns bald wieder! *wink*
Gruß,
Sven
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