Kommentarregeln
07.11.2010 13:25:25
Da der Blogeintrag mit den Kommentaren nicht mehr an vorderster Front steht, stehen für's erste die Regeln zum Kommentieren hier:
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Mein Leben und meine Erlebnisse
16.12.2011 22:36:13
Hallo zusammen!
Ich weiß, es ist lange her, dass ich mich das letzte Mal gemeldet habe, aber ich bin nicht so der "Megablogger", der fünf Blogeinträge am Tag raushauen kann ohne mit der Wimper zu zucken. Ich schreibe letztendlich nur, wenn ich es möchte und es auch fertig bringe einen Blogeintrag zu vollenden. *blickt auf den Entwurf zu einem Blogeintrag über das diesjährige Festival Mediaval*
Heute sind jedoch zwei Kleinigkeiten geschehen, die ich für erwähnenswert halte.
Zur Zeit lässt das Sturmtief Joachim seine Kraft an Süddeutschland aus und ich bin heute um halb Neun im Zug nach Weilheim gesessen.Als wir losfuhren meldete sich der Zugbegleiter und gab folgendes zum Guten (sinngemäß): "Dieser Zug fährt heute nur bis Weilheim, da auf Grund der Witterung zwischen Weilheim und Uffing ein Zug von einem Baum gefällt wurde." Öhm... O.o Was zur Hölle?! o.O Der hatte das echt so 'rum gesagt. Ich war nicht der einzige, der das so verstanden hatte... Wahnsinn. Fahr mit der Bahn und erlebe dein sprachliches Wunder.
Nun gut. Meine Geschichte geht aber noch mit ein wenig weiter:
Ich fuhr mit meinem Rad nach Hause. Der Wind zerrte an meinen Kleidern, da er jedoch vorwiegend von hinten kam, gab er mir zusätzlich Schwung. Wie so oft nutzte ich die Zeit, in der ich so dahin flog, um meinen Gedanken nachzuhängen. Diesmal versuchte ich - wie öfters in den letzten Monaten - mir darüber klar zu werden an was ich glaubte oder zu glauben bereit war. Meine Gedanken fegten wie der Wind dahin und gerade fuhr ich an der kleinen Gedächtnisstätte vorbei, bei der vor etwa zwei Monaten ein Jugendlicher umgekommen war, weil er sich im Auto nicht angeschnallt und der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Noch immer brennten ein paar Grablichter, die wahrscheinlich regelmäßig von dessen nächsten Verwandten erneuert wurden, doch mehr beachtete ich die Stelle nicht. Sie war bereits Teil meines Alltags geworden. Doch wenige Meter weiter fuhr ich an zwei Grablichtern vorbei, die der Wind davon getragen hatte, und fasste einen Entschluss. Entschlossen bremste ich mein Rad ab, stieg ab und klappte den Ständer herunter. Ich sammelte die beiden bereits erloschenen Grablichter auf und brachte sie zu der Stelle zurück, für die sie gedacht waren. Dabei stellte ich fest, dass das schlichte Holzkreuz ebenfalls vom Wind verzogen wurde. Ebenso war eines der weiteren noch brennenden Grablichter umgefallen. Also richtete ich das Kreuz wieder auf und drückte es etwas weiter in den Erdboden in der Hoffnung, dass es nun einen festeren Stand hatte und stellte die erloschenen Grablichter wie auch das brennende wieder in das Ensemble. Zuletzte hielt ich einen kurzen Augenblick an den mir unbekannten Verstorbenen inne und begab mich wieder zurück zu meinem Fahrrad, dessen Rückleuchte mir erwartungsvoll zuleuchtete. Mit dem Wissen zumindest vorübergehend die kleine Gedenkstätte wieder geordnet (...)
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